Samstag, 6. Oktober 2012

Rezension - Noir


Der Verlag :  Rowohlt

Die Autorin : 

Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, mit zehn folgte das erste Drehbuch, mit dreizehn ihr erster Roman. Seit ihrem literarisches Debüt „Nijura – das Erbe der Elfenkrone“ gilt sie als eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre.
Nach einem abgebrochenen Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

 Der Klappentext :

Nino Sorokin ist dabei, als der Unfall geschieht. Seine Eltern sterben, ihm bleibt eine besondere Gabe: Er sieht den Tod eines jeden Menschen voraus. Auch den eigenen.Von nun an ist er besessen von der Frage, wie man das Schicksal überlisten kann. Er weiß, er wird nur 24 Jahre alt – und sein Geburtstag rückt immer näher. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Ninos Suche führt ihn zu einem geheimen Zirkel von Mentoren, die Seelen sammeln. Und er begeht den größten Frevel, den der Zirkel kennt: Er verliebt sich in eine der Seelenlosen. In die geheimnisvolle Noir, die bereits auf der Schwelle zum Jenseits steht ...

Meine Meinung :

Als ich das tolle Cover und den Klappentext von Jenny-Mai Nuyens neustem Werk gelesen hatte, war für mich absolut klar das ich es lesen muss. Die Geschichte beginnt mit dem Unfall von Ninos Eltern und bereits soweit am Anfang hatte ich Tränen in den Augen, so gefühlvoll und traurig schreibt Jenny-Mai Nuyen vom Verlust. Dann gibt es einen Zeitsprung und wir finden Nino vor, der mittlerweile fast 24 Jahre alt ist und gerade mit seinen Freunden einen Club gesucht.
Ziemlich schnell wurde mir ab hier klar das dies kein Buch ist das einen mal zum lachen bringt. Es ist alles sehr deprimierent. Nino denkt sehr viel über den Tod nach , über seinen eigenen - über den von anderen . Dieses tut er so detailliert , das es mir irgendwann wirklich zuviel wurde und ich dieses Buch einfach weg legen musste um mal von diesem "Depri - Trip" runterzukommen. Die Geschichte ist an sich wirklich ganz toll , auch der Schreibstil von Jenny-Mai Nuyen überzeugt ganz und gar, aber mir war dieses Buch einfach zu düster und deprimierent. Zudem kamen noch die Zeitsprünge dazu, die das Buch gegen Ende etwas verwirrend werden ließen. Das eigentliche Ende kam dann so Schlag auf Schlag das ich ,wie schon öfters in dem Buch, das Gefühl hatte, das die ein oder andere Idee noch nicht ganz ausgereift war. Wirklich schade, denn ich bin besseres von Jenny-Mai Nuyen gewohnt , aber vielleicht lagen auch deswegen meine Erwartungen etwas höher. Empfehlen kann ich dieses Buch an alle Fantasy-Fans , die Lust auf ein bisschen düstere Stimmung haben und kein Problem damit haben zwischen den Zeiten hin und her katapultiert zu werden.

Kommentare:

Literaturfee hat gesagt…

Hallo Sabrina,


die Leseprobe vom Buch "Noir" hatte mich zuerst überzeugt.

Ich hatte gehofft, dass die Autorin die Spannung durchhalten kann, was sich anscheinend nicht ganz bewahrheitet hat. :(

Zerstören die Zeitsprünge denn deiner Meinung nach die Handlung?

LG,
Literatur-begeisterte-Fee
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http://literatur-begeisterte-fee.blogspot.de/





buecherprinzessin83 hat gesagt…

Hallo Literaturfee,

also in mancher Hinsicht würde ich schon sagen das sie die Handlung zerstören.Zu Beginn des Buches fand ich die Zeitsprünge noch sehr interessant und auch toll für die Handlung.So weiter es aber aufs Ende zuging , haben sie meiner Meinung nach zuviel vorweg genommen und es wurde dadurch zum Teil sehr verwirrend.

LG Sabrina